Wein, Tabak und Schmuggel im historischen Palast Brusio

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Das Kulturzentrum Brusio erhebt sich im südlichen Viertel «Le Canve», in unmittelbarer Nähe des berühmten Kreisviadukts. Casa Besta, herrschaftliches Gebäude, einmal Wohnsitz einflussreicher protestantischer Familien aus dem Veltin, diente für einige Jahrzehnte als Gemeindehaus und ist seit 2000 Sitz des ethnografischen Museums, der historischen Archive und der Bibliothek. Viele kulturelle Veranstaltungen finden ebenfalls hier statt.

Im 17. Jahrhundert wurde das Bauernhaus zum Palazzo der Familie Marlianico umgebaut. Der Besitz ging dann an die Besta, dann Trippi und gegen Ende des 19. Jahrhunderts an die Gemeinde Brusio über. Von diesem goldenen Zeitalter zeugen noch feine Schnitzarbeiten, Stuckaturen und bemalte Decken im Innenraum.

Das ethnografische Museum erzählt die Geschichte des Dorfes, welche nach Tabak und Kaffee riecht, und vom Wein geprägt ist. Zu den Höhepunkten der Sammlung zählen die Ausstellungen über Schmuggel, Tabakanbau und Weinbau. Dazu bietet das Museum auch einen Einblick in das einheimische Handwerk und eine Sammlung antiker Musikinstrumente.

Wenige Gehminuten entfernt von der Casa Besta, befinden sich nicht nur der berühmte Kreisviadukt, sondern auch einge Crot, kleine Steinbauten rätselhafter Herkunft, die für Jahrhunderte als Keller dienten.

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Entwicklungsphasen

Die Casa Tomé wurde ungefähr 1357/58 erbaut. Damals war es ein kleines Gebäude mit einem Giebeldach und einem Aussenhof auf der Südseite (die curt), der ...

Ein besonderer Sommer
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Un’estate speciale
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