Ein Haus, das lebt

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Die Casa Tomé ist für ihre Besucher kein etnografisches Museum, sondern ein Haus, das lebt. Man kann nicht nur schauen, man kann auch berühren, probieren, kosten.

Sie ist wie dazumal eingerichtet, mit den Alltagsgegenständen, die noch an ihrem Ort sind. Es ist, wie wenn die Bewohner jeden Moment heimkehren und ihre gewöhnlichen Tätigkeiten wieder aufnehmen würden.

Heute ist die Casa Tomé nicht mehr bewohnt, aber es ist möglich, altertümlichen Tätigkeiten nachzugehen: im Ofen Brot backen, Wolle bearbeiten, von Hand Wäsche waschen, Butter oder Käse herstellen.

Dank dem Projekt «Vom Feld auf den Tisch» – ein Rundgang auf den Spuren des Buchweizens und der Puschlaver Ernährungstraditionen mit dem Mulino Aino als Ausgangspunkt und der Casa Tomé als Zielort – wird die Küche noch verwendet, um für die Gäste lokale Gerichte zuzubereiten.

Die Casa Tomé ist somit ein einzigartiger Ort, um ein Stück authentischer Geschichte zu übermitteln.

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Thementage

In der Casa Tomé werden regelmässig Thementage organisiert, während denen man den nicht nur sehen kann, wie einst Getreide gedrescht, Wolle gefärbt, mit der Sichel ...