Die Welt der Puschlaver Landwirtschaft

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Am 14. Juni 2015 eröffnet das Museo Poschiavino seine neue Ausstellung über die Landwirtschaft.

Die Werkzeugssammlungen aus Völkerkundemuseen erinnern an die Arbeit auf dem Feld, die Herstellung und Zubereitung von Nahrungsmitteln. Diese Arbeitsinstrumente werden nunmehr seit Jahrzehnten nicht mehr verwendet und leben nun im Museum als Zeugen von lang vergangenen Zeiten wieder auf. Ihre Bedeutung entgeht jedoch den Generationen, die selbst nicht mehr mit der vorindustriellen Zivilisation in Kontakt gekommen sind.

Die vorangehenden Generationen haben den Einsatz dieser vorindustriellen Werkzeuge selbst gesehen und erlebt und konnte ihnen so dank der eigenen Erinnerung einen Sinn beimessen. Daher war es für die Gründer des Museums nicht notwenig, eine direkte Vermittlung zu schaffen.

Die Geschichte, die diese Gegenstände erzählen, ist aber heute weit vom Alltag entfernt und es ist für die Völkerkundemuseen eine grosse Herausforderung, dieser Geschichte wieder einen Sinn zu geben. Das Museo Poschiavino hat diese Herausforderung angenommen und dabei eines festgestellt: Die Tradition muss auf neue Weise erzählt werden.

Mit der Hilfe von Experten hat das Museo Poschiavino ein Projekt für eine Neugestaltung der Ausstellung über die Landwirtschaft entwickelt und umgesetzt.

Entdecken Sie die neue Ausstellung ab dem 14. Juni 2015.

Die Ausstellung dank ihrer grosszügigen Unterstützung ermöglicht haben:
Kulturförderung Graubünden, ECHI, Comune di Poschiavo, Comune di Brusio, Regione Lombardia,Werner Siemens-Stiftung,  Sophie und Karl Binding Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, Stiftung Stravros Niarchos, Bata Schuh Stiftung, Repower, Graubündner Kantonalbank, Willy Muntwyler Stiftung, Stiftung Jaques Bischofberger, Dr. Martin Othmar Winterhalter Stiftung.

 

 

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Entwicklungsphasen

Die Casa Tomé wurde ungefähr 1357/58 erbaut. Damals war es ein kleines Gebäude mit einem Giebeldach und einem Aussenhof auf der Südseite (die curt), der ...